weberbrunner architekten

Lokstadt Baufeld 2, Winterthur

Projektstand: Im Bau, Planung mit BIM

  • Nutzungstypologie:  Büro
  • Projektentwicklung:  Implenia Immobilien AG
  • Totalunternehmung:  Implenia Schweiz AG
  • Wettbewerb:  2018, 1. Rang
  • Status:  Im Bau, Planung mit BIM
  • Realisierung:  2020 - 2022
  • Funktion:  Architekt
  • Leistungsphasen:  Vorprojekt, Bauprojekt, Bewilligungsverfahren, Ausführungsplanung
  • Konstruktion:  UG Massivbau, EG - OG 6 Holzbau
  • Nachhaltigkeit:  Holzbau / SIA Energieeffizienzpfad / Minergie

Wo heute die Lokstadt entsteht, befanden sich früher die Werkhallen der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik. Es war die bedeutendste Lokschmiede des Landes und ihre Lokomotiven schrieben Eisenbahngeschichte.
Das Areal liegt im Zentrum von Winterthur und wird seit 1990 schrittweise in ein neues Quartier mit Wohnungen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Einrichtungen umgewandelt.

Schweizerische Lokomotiv- und Maschinenfabrik SLM

Analysiert man die historischen Strukturen des Werkareals, zeigen sich zwei unterschiedliche Bebauungsformen. Zum einen sind es die grossmassstäblichen Werkhallen im Inneren des Areals, zum anderen die niedrigen, strassenbegleitenden Randbauten im Stil des Historismus. Sie waren die beständige, repräsentative Kulisse der dahinterliegenden industriellen Produktion. Die Werkhallen wurden gebaut und wieder ersetzt, wie es für den Bau des jeweiligen Lokomotivtyps (beispielsweise des «Elefanten») nötig war.

Ansicht Zürcherstrasse

Das Bürogebäude «Elefant» führt die Reihung der historischen Werkhallen fort. Seine Zugehörigkeit zu den Industriebauten zeigt sich in seinem Massstab und in der direkten, seriellen Gestaltung der Längsfassaden. Wie bei den Werkhallen zeigt sich die Stirnseite des Elefanten als Schnittfigur zum Werkplatz hin.

Ansicht Werkplatz

Querschnitt

Im kleinen Ostflügel sind jeweils zwei Geschosse zu einer Halle zusammengefasst. Nebst der Eigenschaft, dass das Licht an dieser Stelle weit ins Innere des Gebäudes fällt, werden auch Räume mit identitätsstiftenden Qualitäten geschaffen. Der tiefe Grundriss wird dadurch aufgelockert und die Geschosse übergreifend miteinander verbunden.

Schema Belichtung

Mockup Massstab 1:1

Ansicht Ost

Ansicht Süd

Der Büroneubau besitzt zwei Haupteingänge, die im Inneren verbunden sind. Der bestehende Portikus ist die erste Adresse für Kunden und Besucher und empfängt diese direkt an der Zürcherstrasse, der andere Zugang liegt am Werkplatz und ist der bevorzugte Eingang der Habitués.

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1. OG

Grundriss 6. OG

Bauingenieur: Synaxis AG
Holzbauingenieure: Holzbaubüro Reusser GmbH
Fassadenplaner: PBF Fassadentechnik GmbH
Lichtplaner: EBP Schweiz AG
HLKS-Ingenieur: Gruenberg + Partner AG
Landschaftsarchitekt: Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG
Bauphysik und Akustik: Lemon Consult AG
Brandschutz: Josef Kolb AG

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