weberbrunner architekten

Projekt Wolff, Volketswil

Projektstand: Studienauftrag

  • Auftraggeberin:  Privat
  • Studienauftrag:  2020

Thesen zur Zielsetzung

Keine Untergeschosse
Die intensivsten, Ressourcen beanspruchenden Gebäudeteile sind die Untergeschosse. Flexible oberirdische Parkierung als Antwort auf eine sich im Wandel befindende Mobilität.

Kompakte Gebäudevolumen
Ein wichtiger Faktor bezüglich Wärmeverlust und Wärmeeintrag ist die Gebäudehülle. Ein kompaktes Gebäudevolumen reduziert die Gebäudehülle und verbessert dadurch den Wärmehaushalt. Da die Gebäudehülle ein verhältnismässig teures Bauteil ist, hat die Kompaktheit des Gebäudevolumens auch ökonomische Auswirkungen.

Dichte als atmosphärischer Mehrwert
Im Gegensatz zur offenen Landschaft formt der Hof ein gefasstes Zentrum. Die räumliche Dichte fördert die nachbarschaftlichen Beziehungen und schafft ein atmosphärisches Spannungsfeld zwischen innen und aussen.

Erhalt von Bestandsbauten
Der Erhalt von Bestandsbauten schont nicht nur den Verbrauch von Ressourcen, sondern ermöglicht auch einen Brückenschlag in die
Geschichte des Ortes.

Minimale Gebäudegrundfläche
Die unversiegelten und die nicht unterbauten Oberflächen sind ein wertvolles Gut im Zusammenhang mit dem Mikroklima. Aus der Minimierung der Gebäudegrundfläche resultiert ein Maximum an unversiegelten Oberflächen.

Vom Wohnraum zum Lebensraum
Die Anlehnung an den ländlichen Siedlungstypus des Gehöfts soll auch inhaltlich eine Entsprechung finden. Der «Wolffhof» ist eine Wohn- und Arbeitsstätte.

Die Wohnungsgrundrisse bauen auf einer flexiblen Grundstruktur auf. Im Sinne eines «plan libre» bilden fixe Elemente des hölzernen Rohbaus die statische Struktur des Hauses ab und alle inneren Trennwände sind flexibel in Leichtbauweise gedacht. Über das Entrée mit Garderobe, Bad und Reduit sind die Wohnküche und die nutzungsneutralen Zimmer erschlossen. Die zum Hof hin orientierte Wohnküche ist nicht nur der grösste Raum, sondern auch das Zentrum der Wohnung. Alle anderen Räume sind nutzungsneutral und individuell, je nach Konstellation der Bewohner nutzbar. Das «Wohnzimmer» ist ein «Jokerzimmer» und nicht der klassische Repräsentierraum. Im Zusammenschluss mit der Wohnküche entsteht ein grosszügiger, von Fassade zu Fassade reichender Wohnraum. Abgetrennt kann es als individuelles Zimmer genutzt werden.
Die Atmosphäre der Wohnung ist geprägt von einem direkten Umgang mit dem Ressourcensparenden Überlegungen und einem hohen Grad an individueller Aneignung.

4.5 – Zimmer Wohnung – Erdgeschoss

5.5 – Zimmer Wohnung – Erdgeschoss

1.5 – Zimmer Wohnung – Obergeschoss

2.5 – Zimmer Wohnung – Obergeschoss

3.5 – Zimmer Wohnung – Obergeschoss

4.5 – Zimmer Wohnung – Dachgeschoss

Landschaftsarchitekt: KuhnLandschaftsarchitekten GmbH
Bau- und Holzbauingenieur: Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG
Nachhaltigkeit: Katrin Pfäffli

Wohnüberbauung Hagmannareal, Winterthur

Projektstand: Realisiert

Lokstadt Baufeld 2, Winterthur

Projektstand: In Planung, mit BIM

Loftausbau Spinnerei III, Windisch

Projektstand: Realisiert